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Beim „Rosa Rie­sen”, der Deut­schen Tele­kom, hat es einen wei­te­ren Fall von Daten­miss­brauch gege­ben. Dies mel­den u.a. tagesschau.de [1] und welt.de [2].

Dem­nach soll das Call­cen­ter eines Ver­triebs­part­ners des Telekommunikations-Unternehmen Zugriff auf die Telekom-Kundendatenbank erhal­ten haben, um mit­hilfe die­ser Daten auch uner­wünschte Wer­be­an­rufe zu starten.

Die Deut­sche Tele­kom will zwar wei­ter an die­sem Ver­triebs­part­ner fest­hal­ten, erstat­tete gegen die­sen jedoch Anzeige und for­dert eine Ver­trags­strafe sowie die Rück­zah­lung über­höh­ter Pro­vi­sio­nen. Die Summe soll sich auf ins­ge­samt 1,5 Mil­lio­nen Euro belaufen.

Ob die Deut­sche Tele­kom nun daran Schuld trägt, oder nicht, das zeigt ein­mal mehr, wie wich­tig Daten­schutz in unse­rer Zeit gewor­den ist. Das Pro­blem sind in die­sem Fall nicht feh­lende Gesetze, son­dern deren man­gel­hafte Überwachung.

[1] http://www.tagesschau.de/wirtschaft/telekom298.html
[2] http://www.welt.de/wirtschaft/article4739648/Telekom-zeigt-ihre-eigenen-Vertriebspartner-an.html