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Artikel Tagged ‘CDU’

Träume werden wahr?

7. Oktober 2009 Keine Kommentare

Der Screenshot der Donutpiraten

Der Screen­shot der Donutpiraten

Na das wäre ja zu schön gewesen…

Heute Mit­tag mel­det die CDU in Gagen­bach auf ihrer Web­seite [1], dass Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Wolf­gang Schäu­ble zurück tritt. :D Ich bin schon in Jubel­stürme aus­ge­bro­chen, als sich her­aus­stellte, die Web­seite wurde gehackt und die Mel­dung war ne Ente. :cry:

Ich bekam die Mel­dung heute Mit­tag über den Piraten-Palnet von den Donut­pi­ra­ten [2], die sicher­heits­hal­ber gleich mal einen Screen­shot von der Mel­dung mach­ten. Das war auch gut so, denn inzwi­schen gibts in Gagen­bach nur noch den Hin­weis dar­auf, das es sich um eine Falsch­mel­dung han­delte [3].

Na ja, was hät­ten wir uns gefreut, wenn das mal wahr gewe­sen wäre…

[1] www.cdu-gengenbach.de
[2] donutpiraten.wordpress.com/2009/10/07/fakt-oder-fake-schaubles-rucktritt
[3] www.cdu-gengenbach.de/nachrichten.php?inhalt=407&menu=40

CDU will von den Piraten lernen

2. Oktober 2009 2 Kommentare

Zumin­dest, wie man Wäh­ler über das Inter­net anspricht, mag der Ham­bur­ger Bür­ger­meis­ter Ole von Beust (CDU) von uns abgu­cken. So war es schon am Mitt­woch Abend auf Bild.de [1] zu lesen.

In einem Inter­view mit der „Welt” [2] hat von Beust auf die Frage, wie er das Abschnei­den der Pira­ten­par­tei bei der BTW bewerte, wie folgt geantwortet:

Die Pira­ten­par­tei hat sehr gut ihre Wäh­ler mobi­li­sie­ren kön­nen. Dar­über haben wir nach der Wahl auch im CDU-Präsidium län­gere Zeit gespro­chen. Wir müs­sen in der Kom­mu­ni­ka­tion vor allem über die digi­ta­len Kanäle noch bes­ser wer­den. Wir haben zwar alle brav unsere Home­pages, aber viele Dis­kus­sio­nen lau­fen ja eher in Foren, die wir alle kaum ken­nen. Des­we­gen wird die Par­tei jetzt unter der Füh­rung von Herrn Pofalla ein Kon­zept erar­bei­ten, wie man kom­mu­ni­ka­tiv bes­ser an diese Kli­en­tel her­an­kommt. Da gibt es Nach­hol­be­darf. Inso­fern kön­nen wir von den Pira­ten durch­aus etwas lernen.

Na dann sag ich mal viel Glück. Denn bevor das was wird, müs­sen die, Ent­schul­di­gung, alten Säcke aus der Par­tei­spitze weg und junge Leute ran. Aber die meis­ten jun­gen Leute sind doch Pira­ten, oder? :D Nein, aber ich befürchte, dass es gerade der CDU an unver­brauch­ten und nicht in Lob­by­fän­gen befind­li­chen Nach­wuchs man­gelt. Lasse mal machen, aber mit den der­zei­ti­gen Par­tei­struk­tu­ren wird das nichts.

Links

[1] http://www.bild.de/BILD/regional/hamb…cdu-kann-von-der-piratenpartei-lernen.html
[2] http://www.welt.de/welt_print/vermischtes/h…koennen-auch-von-der-Piratenpartei-lernen.html

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Verfassungsschutz soll zur Polizei werden

26. September 2009 Björn 2 Kommentare

Das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­rium berei­tet sich mit weit­ge­hen­den For­de­run­gen zur inne­ren Sicher­heit auf die Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen nach der Bun­des­tags­wahl vor: Der Ver­fas­sungs­schutz soll zahl­rei­che neue Kom­pe­ten­zen erhal­ten und zur all­ge­mei­nen Sicher­heits­be­hörde aus­ge­baut wer­den. Dies ergibt sich aus einem Kon­zept, das in dem von Wolf­gang Schäu­ble (CDU) geführ­ten Bun­des­in­nen­mi­nis­te­rium aus­ge­ar­bei­tet wor­den ist.

[…]

Quelle: sueddeutsche.de

Danke an das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­rium und an Herrn Schäu­ble ins­be­son­dere für die noch­ma­lige Ermah­nung, am Sonn­tag auf jeden Fall die Pira­ten­par­tei zu wählen.

FDP vereinbart Überwachung von Internet-Telefonaten

23. September 2009 Keine Kommentare

Wie am Mon­tag, dem 21.09., bekannt wurde, hat die FDP im Rah­men der Koali­ti­ons­ge­sprä­che mit der CDU in Sach­sen einer ver­stärk­ten Über­wa­chung der Internet-Telefonie zuge­stimmt. Die Pira­ten­par­tei lehnt diese und ähnli­che Vor­stöße, die unsere Bür­ger­rechte ein­schrän­ken, ent­schie­den ab. Die Pira­ten rufen ins­be­son­dere die Jun­gen Libe­ra­len dazu auf, bei der Wahl am 27.9. ihre Stimme einer Par­tei zu geben, für die Bür­ger­rechte nicht zur Ver­hand­lungs­masse bei Koali­ti­ons­ver­ein­ba­run­gen gehören.

Laut einem Bericht des Ver­la­ges „heise“ ver­spricht die schwarz-gelbe Regie­rung, „beste­hende Ein­griffs­mög­lich­kei­ten bei der Tele­fon­über­wa­chung auch auf Internet-Telefonie” aus­zu­deh­nen. Die dazu ein­ge­setzte Tech­nik ist nach Anga­ben von heise.de ver­gleich­bar mit der für heim­li­che Online-Durchsuchungen.

Die Pira­ten­par­tei ver­ur­teilt diese For­de­rung scharf. „In ihrem Par­tei­pro­gramm behaup­tet die FDP, sich dafür ein­zu­set­zen, dass der Staat von den ihm zur Ver­fü­gung ste­hen­den Ein­griffs– und Über­wa­chungs­be­fug­nis­sen ‚nur in engen Gren­zen Gebrauch machen’ darf”, erklärt Nicole Hor­nung, Mit­glied des Bun­des­vor­stands der Pira­ten­par­tei. „Doch zwi­schen dem, was die FDP sagt und dem, was sie tut, besteht nicht zum ers­ten Mal ein Unter­schied wie Tag und Nacht”.

Auch ihr Vor­stands­kol­lege und hes­si­scher Spit­zen­kan­di­dat der Pira­ten­par­tei Thors­ten Wirth äußert sich zu den geplan­ten Grund­rechts­ein­grif­fen: „Schon die beste­hen­den Über­wa­chungs­ge­setze, an deren Errich­tung die FDP in vie­len Fäl­len mit­ge­wirkt hat, stel­len die Bür­ger in unse­rem Land unge­recht­fer­tigt unter Gene­ral­ver­dacht. Es ist gut, dass Maß­nah­men wie der Große Lausch­an­griff mitt­ler­weile auch inner­halb der FDP, vor allem bei den Jun­gen Libe­ra­len, als Feh­ler erkannt und zuge­ge­ben wor­den sind. Doch die Par­tei­spitze inter­es­siert sich offen­bar nicht aus­rei­chend für die Wün­sche ihrer eige­nen Wähler.”

Ent­spre­chend zieht Wirth ein düs­te­res ers­tes Fazit für die erst seit weni­gen Wochen in Sach­sen regie­rende schwarz-gelbe Koali­tion: „Gerade noch wirbt die FDP in Online-Videos damit, dass sie als ein­zige Par­tei zen­trale Frei­heits­ein­schrän­kun­gen der letz­ten Jahre wie­der zurück­neh­men werde. Und noch wäh­rend die­ses Wahl­ver­spre­chen gege­ben wird, plant sie statt deren Umset­zung lie­ber noch wei­ter gehende Grund­rechts­ein­griffe. Wer Bür­ger­rechte wäh­len will, muss die Pira­ten wäh­len”, bringt es Thors­ten Wirth daher auf den Punkt.

Zur offi­zi­el­len Pressemitteilung

Ver­ant­wort­lich für den Inhalt die­ser Pres­se­mit­tei­lung: Bun­des­pres­se­stelle der Pira­ten­par­tei Deutschland