Das zumindest fordert jetzt aufgrund der Ausschreitungen im Bandenkrieg zwischen den „Hells Angels” und den „Bandidos” die Polizei.
So berichten heute das WDR-Magazin „Panorama” [1] und Welt online [2], dass die Polizei in NRW nach den jüngsten Vorfällen in Duisburg, Solingen und Essen Rockerbanden verbieten und das Polizeigesetz verschärfen will.
Da möge die Polizei doch bitte erst mal die Begriffe „Rockerbande” und „Rocker” näher definieren… Sicher, Motorradfahrer auf dicken Maschinen und in schwarzer Leder-Kluft werden weitläufig als Rocker bezeichnet. Dem möchte ich mich zunächst mal nicht anschließen. Für meine Begriffe haben Rocker mit Rock-Musik zu tun. Dass sich beide Bereich oft und gerne überschneiden, ist eine andere Sache…
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Nein, ich muss nicht!
Wie aus dem schwarz-gelben Koalitionsvertrag hervorgeht, soll die Polizei mehr Befugnisse erhalten. Zeugen einer Straftat sollen verpflichtet werden, gegenüber der Polizei auszusagen. Bisher haben nur Richter und Staatsanwälte das Recht, Zeugen verbindlich vorzuladen. Die Polizei darf nur bitten, dass man vorbei kommt.
Die Bundespressestelle der Piratenpartei Deutschland hat dazu eine Presseerklärung herausgegeben:
http://web.piratenpartei.de/node/959
Das Bundesinnenministerium bereitet sich mit weitgehenden Forderungen zur inneren Sicherheit auf die Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl vor: Der Verfassungsschutz soll zahlreiche neue Kompetenzen erhalten und zur allgemeinen Sicherheitsbehörde ausgebaut werden. Dies ergibt sich aus einem Konzept, das in dem von Wolfgang Schäuble (CDU) geführten Bundesinnenministerium ausgearbeitet worden ist.
[…]
Quelle: sueddeutsche.de
Danke an das Bundesinnenministerium und an Herrn Schäuble insbesondere für die nochmalige Ermahnung, am Sonntag auf jeden Fall die Piratenpartei zu wählen.
Das erinnert an die Nächte in Kreuzberg in den 1980er Jahren, scheint beinahe typisch für Berlin zu sein: Die Polizei geht mit Gewalt gegen Demonstranten vor.
Berlin, gestern Nachmittag: Am Rande der „Freiheit statt Angst”-Demo wird ein Demonstrant von der Polizei festgenommen. Mit unverhältnismäßig groben Methoden, wie Zeugen meinten. Ein Radfahrer im blauen T-Shirt notiert sich, so sagen Augenzeugen, die Dienstnummern zweier Polizisten, um bei der Berliner Polizei Beschwerde einzulegen oder Anzeige zu erstatten. Als er sich wieder entfernt, wird er von den Polizisten angegriffen, zu Boden gerissen und festgenommen. Ein Zeuge hielt die Szene mit der Videokamera fest:
Die Jungen Piraten rufen jetzt zu einer Mahnwache gegen unverhältnismäßige Polizeigewalt auf. Diese soll am morgigen Montag um 18:00 Uhr auf dem Platz der Luftbrücke in Berlin stattfinden.
[via gulli.com u.A.]
Update: Wie ich eben im taz-Blog gelesen habe, hat die Berliner Polizei reagiert und Ermittlungen gegen die auffälligen Beamten aufgenommen.
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